+++ Am Freitag und Sonnabend, den 08. und 09. Dezember, jeweils ab 17 Uhr, wird wieder das beliebte mittelalterliche Lichtfest beim "Medusinmann & Holzschnitzer" Andreas Ingwersen in der Dorfstr. 159 a, 25920 Risum-Lindholm stattfinden. Am Sonnabend ist ab 19 Uhr eine Feuershow geplant und anschl. wird "Frisia Non Cantat" mittelalterlich-musikalische Klänge darbieten!!! +++
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Neuer Titelträger bei den 2. Hunnebüller Meisterschaften im mittelalterlichen Bogenschiessen

Den Göttern sei gedankt, denn wieder einmal waren sie mit uns und bescherten uns einen herrlichen Herbsttag für unseren öffentlichen Jahresabschluss 2011.

Die meisten Flohmarktbeschicker, es hatten sich so viele angemeldet, dass ich mir um die Kapazität unserer Scheune Sorgen machte, zog es nach draußen, so dass sich meine anfänglichen Sorgen in der herbstlichen Sonne auflösten!!!

Und auch die 2. Hunnebüller Meisterschaften im mittelalterlichen Bogenschiessen konnten reibungslos über die Bühne gehen. Auch hier fanden sich viel mehr Teilnehmer als noch beim letztjährigen Debüt der Veranstaltung, so dass es keine Überraschung war, dass es nur eine einzige Titelverteidigung gab, doch dazu später mehr. Allen Preisstiftern sei hier noch einmal ausdrücklich ganz herzlich gedankt!!!

Dank auch an Jenny, die uns mit ihrer Laute vortrefflich unterhielt und an Heinke, die dafür sorgte, dass wir nach dem Ende des öffentlichen Teils der Veranstaltung noch in großer vereinsinterner Runde gemeinsam mittelalterlich speisen konnten. Obwohl es dann doch mit einsetzender Dämmerung relativ schnell empfindlich kühl wurde, saßen wir noch ziemlich lange an dem bereits rechtzeitig entzündeten Lagerfeuer beisammen und genossen das eine oder andere Gläschen Medusin!!!

 

Tja, und somit ist die Lagersaison für dieses Jahr schon wieder vorbei, hatte es nicht gerade erst begonnen….??? Na, wie auch immer, nun freuen wir uns für dieses Jahr noch auf unser vereinsinternes Winterfest, am ersten Freitag im Dezember, während die Vorbereitungen auf die Lagersaison 2012 schon wieder los gehen. So einige terminliche und organisatorische Dinge müssen geklärt werden, insbesondere zu unserer eigenen Veranstaltung in Niebüll, aber auch diverse handfeste, handwerkliche Sachen liegen in der kalten Jahreszeit an, von der Instandsetzung einiger reparaturbedürftiger Lagerutensilien bis hin zur Herstellung neuer Ausrüstungsgegenstände, der Verbesserung und Ausweitung unserer Gerätschaften und der persönlichen Ausstattung – diesbezüglich gibt es ja immer was zu tun!!!

 

So, und nun zur Vervollständigung dieser neuen Nachrichten folgt noch die Übersicht der Sieger der diesjährigen 2. Hunnebüller Meisterschaften im mittelalterlichen Bogenschiessen und der von ihnen gewonnenen Preise, nochmals herzlichen Glückwunsch und vielen Dank den edlen Spendern:

 

Meisterschützen:

 

          1.  Peter Motzke aus Leck

gewinnt einen 50,-- Gutschein vom Friesencenter Niebüll sowie die „Wandertrophäe“, die er in einem Jahr zu verteidigen hat!!!

 

          2.  Peter Martin Nissen aus Klintum

                     gewinnt einen 15,-- Gutschein von Markant Paulsen Risum

 

          3.  Andreas Ingwersen aus Risum-Lindholm

                     gewinnt einen 15,-- Gutschein der Klanxbüller Stuben

 

Laienschützen:  (Kinder)

 

           1.  Sophia Otto aus Stedesand (einzige Titelverteidigerin!)

                     gewinnt einen 10,-- Gutschein vom Kaufhaus Knudtsen Niebüll

 

           2.  Felix Schlüter aus Klanxbüll

                     gewinnt einen 5,--Gutschein von Ecks Kino Niebüll

 

           3.  Marco Sönnichsen

                     gewinnt einen 5,-- Gutschein vom Eiscafe Caruso Niebüll

 

Laienschützen:  (Frauen)

 

            1.  Arda Paulsen aus Niebüll

                     gewinnt einen 12,-- Gutschein von Tanjas Friseurladen Klanxbüll

 

            2. Monika Schlüter aus Klanxbüll

                     gewinnt einen 5,-- Gutschein vom „Haus am See“ Niebüll

 

              3.  Anke Neumeier  (war bei der Siegerehrung nicht mehr da)

darf sich hier im Hunnebüller Koog noch eine Flasche „Medusin“ abholen

 

Laienschützen:  (Männer)

 

            1.  Jörg Jacobsen aus Klixbüll

                    gewinnt einen 12,-- Gutschein von Tanjas Friseurladen Klanxbüll

 

           2.  Detlef Böhlke aus Niebüll

gewinnt einen 5,-- Gutschein vom „Haus am See“ Niebüll

 

           3.  Max Schlüter aus Klanxbüll

gewinnt eine Flasche „Medusin“

Herbstfest mit Scheunenflohmarkt und 2. Hunnebüller Meisterschaften im mittelalterlichen Bogenschiessen

Ok, ok, ich weiß, ich habe mich wieder verspätet, dieses mal aber nur ein wenig! Eigentlich wollte ich ja schon am Anfang der Woche die nächsten Neuigkeiten raushauen, aber da war ich ein wenig voreilig! So schnell ließ sich dann doch nicht alles spruchreif organisieren und ich wollte mich lieber ein wenig verspäten, anstatt unseriöse Neuigkeiten zu verbreiten - bin doch kein Boulevardjournalist!!!

 

Bevor ich nun in eigener Sache loslege muss ich noch ein ganz großes Lob in Richtung unserer Freunde vom Zeytreyse e.V. aussprechen. Der von ihnen organisierte und durchgeführte mittelalterliche Liederabend in der Immenstedter Waldhütte war wirklich klasse. Die Räumlichkeiten – passend und sehr schön geschmückt und zurecht gemacht; man betrat den Laden und fühlte sich sofort in die richtige Stimmung versetzt. Das kulinarische Angebot war ausgesprochen günstig, doch leider war mir am heutigen Abend der Job des Fahrers aufgebürdet. Aber übermäßiger Genuss anregender Getränke war für die gute Stimmung absolut nicht notwendig, dafür sorgte durchaus das vorgetragene Lied- und Sangesgut. Wohlklingende Melodeien und augenzwinkernde, aber auch mal nachdenkliche, Texte von historischer, aber auch eigener Musica luden mal zum Lauschen, öfter noch aber zum Mitsingen ein. Bei einem Lied wäre allerdings noch mal das Überarbeiten des Textes dringend notwendig - wir gaben schon mal lauthals eine Möglichkeit zum Besten (Eckhard weiß was ich meine!!!) Sehr, sehr schade war, dass nur so wenige Menschen ihrer Einladung zu diesem stimmungsvollen und schönen Abend gefolgt sind, so dass die Zahl des Publikums den Mühen und Anstrengungen und der wirklich guten Durchführung dieses Abends absolut nicht gerecht wurde. Ein wenig erschrocken war ich darüber, wie wenige Gewandete den Weg nach Immenstedt gefunden hatten. Ich hoffe aber, dass sich Claudia, Eckhardt und ihre Bande nicht unterkriegen lassen und diesem schönen Abend noch einige mehr folgen lassen; das Publikum wird dann schon durch die positive Resonanz derjenigen die dabei waren automatisch immer zahlreicher!!!

 

Und auch wir wollen uns mal wieder als Gastgeber betätigen und einen hoffentlich schönen Tag mit allen Freunden unseres kleinen aber feinen mittelalterlichen Vereins erleben!!!

Inzwischen ist es ja auch schon gute Tradition, dass wir zweimal im Jahr in unser Hauptquartier auf  Hof Nordlicht im Hunnebüller Koog in Stedesand zum Scheunenflohmarkt mit mittelalterlichem Ambiente und ebensolchem Rahmenprogramm einladen.

Wieder wollen wir mit Euch mitten in den Herbstferien, am  Samstag, den 15. Oktober ab 10:00 Uhr ein letztes Mal in diesem Jahr gemeinsam feiern.

Wie gehabt werden wir wieder einen Scheunenflohmarkt, der sich bei gutem Wetter durchaus auch auf das weitere Hofgelände erweitert, durchführen (wer noch alten Krempel bei sich rumliegen hat, möge sich bei uns melden, ein wenig Platz ist noch vorhanden, die Standgebühr beträgt einen Kuchen!).

Außerdem werden wir, nach der guten Resonanz vom Vorjahr, die 2. Hunnebüller Meisterschaften im mittelalterlichen Bogenschiessen ausrichten. Wieder werden wir in mehreren Staffeln die besten Schützen ermitteln und prämieren. Wer seinen eigenen mittelalterlichen Bogen mitbringt, wird geschlechts- und altersunabhängig automatisch in die Kategorie Meisterschützen eingestuft. Als Antrittsgeld erheben wir 3,-- Euro für diese Klasse, aus der auch der/die Bogenschütze(in) des Jahres 2011 Kategorie Mittelalter ermittelt und neben unserem prächtigen Wanderpokal, welcher jährlich zu verteidigen ist, mit unserem Hauptpreis, einem Gutschein unseres Hauptsponsors dem Friesencenter  in Niebüll in Höhe von 50,-- Euro, belohnt wird.

Ansonsten wollen wir wieder den Laien bei Frauen, Männern und Kindern die Gelegenheit bieten, untereinander um den ersten Platz zu kämpfen, wofür wir ein Startgeld von 2,-- Euro nehmen. Diese sollen selbstredend auch nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Jedermann/-frau kann sich natürlich auch an unserer Bogenbahn ausprobieren, wofür dann wie immer gilt: fünf Schuss für einen Euro, inkl. ausführlicher Einweisung!

Die Siegerehrung, ein evtl. Entscheidungsschiessen sowie die Preisverleihung werden gegen 17:00 Uhr beginnen.

 

Selbstverständlich wird wieder in ausreichendem Maße, wie Ihr es von uns gewohnt seid, für das leibliche Wohl gesorgt sein.

Besonders freue ich mich darauf zwei weibliche Freunde unseres Vereins hier an diesem Tag begrüßen zu dürfen: Heinke wird die Zubereitung mittelalterlicher Speisen für alle interessierten Besucher erläutern und demonstrieren (aufessen werden wir es allerdings später in kleiner vereinseigener Runde - tja…!) und Jenny wird uns ab dem frühen Nachmittag mit ihrem wohlklingenden Minnesang und Lautenklang erfreuen, den der eine oder andere Besucher unseres 1. Friesisch-Historischen Treybens zu Niebüll im Sommer vielleicht schon erlebt und genossen hat.

Zwei weitere Gründe sich am 15. Oktober 2011 auf den Weg in die Gemeinde Stedesand zu begeben – wir freuen uns auf Euch!!!

Terminbekanntgabe für das 2. Friesisch-Historische Treyben zu Niebüll, anno 2012 !!!

Seyd gegrüsset, liebe Freunde der Historie im Allgemeinen und unseres kleinen, feinen Vereins im Besonderen!

Ja tatsächlich, heute schon können wir den Termin für das 2. Friesisch-Historische Treyben zu Niebüll von allen Herolden bekannt geben lassen. Von Freitag, dem 29. Juni 2012 bis zum Sonntag, dem 01. Juli 2012 werden die Wehlenwiesen wieder fest in mittelalterlicher Hand sein. Die Vorfreude auf die Wiederholung des diesjährig so toll verlaufenen Spektakels kann also beginnen!!!

Nun, diese Geschichte liegt ja doch noch in relativ weiter Ferne, auch wenn ein Jahr natürlich vergeht wie im Fluge, aber wir können uns über einen Mangel an Aktivitäten bis zu unserem Herbstfest am Samstag, dem 15. Oktober, womit dann die mittelalterliche Außensaison für dieses Jahr beendet ist,  wahrlich nicht beklagen:

 

Am kommenden Samstag von 10 bis 17 Uhr bringen wir das Mittelalter in die Eltern-Kind-Fachklinik Norderheide nach Bordelum, wo zusätzlich wohl auch noch ein Flohmarkt organisiert wird.

Tags darauf, am Sonntag um 15:00 Uhr schon wieder, wird einiges an Material und nur ein bischen Personal, ein Duo, von uns auf den Brettern, die die Welt bedeuten im Einsatz sein, um dem friesischen Jugendtheater „Dolores“ vom Friisk Foriining bei ihrem Stück von Pider Lüng, dem Helden von Hörnum (mehr unter www.friiske.de), ihre Unterstützung zu gewähren sowie um den Altersschnitt der Beteiligten erheblich anzuheben. Ein Genuß für alle, die der friesischen Sprache mächtig sind, um einen wahren Helden der nordfriesischen, mittelalterlichen Geschichte. Veranstaltungsort ist das Andersen-Haus in Risum-Lindholm.

Außerdem kann sich an diesem Sonntag auch die ganze Familie an der Wehle in Niebüll, beim familiären Wehlenfest mit Flohmarkt, Grill und Spielen amüsieren. Um 10 Uhr geht es los, weitere Infos dazu gibt es bei Anke am Wehlenkiosk.

 

Am darauf folgenden Wochenende und zwar am Samstag, dem 17. September wird sich zumindest ein Teil unseres Haufens, bei unseren Freunden des Vereins Zeytreyse in Immenstedt wieder finden. Diese laden nämlich ab 19:30 Uhr zu einem gemütlichen  mittelalterlichen Liederabend in die dortige Waldhütte. Infos hierzu unter www.zeytreyse.de!

 

Und an dem dann folgenden Wochenende dem 24. und 25. September werden wir unser Lager in der Arche Warder aufgeschlagen haben, dem letzten großen Lagerwochenende für uns in diesem Jahr.

 

Besonders für diesen Samstag und dem Wochenende in Warder, unseren Außenaktivitäten, wünschen wir uns natürlich noch mal Sonne satt, denn diesbezüglich sind wir dieses Jahr ja nun nicht gerade sehr verwöhnt worden.

 

Es darf gerne so supertoll werden, wie am vergangenen Samstag, als wir auf dem meiner Meinung nach größten und spektakulärsten, aber auch unübersichtlichsten, überfülltesten und kommerziellsten mittelalterlichen Event des Jahres in Hamburg-Öjendorf waren. Was mich aber immer wieder in regelmäßigen Abständen hierher zieht, ist das famose musikalische Programm, welches hier geboten wird. In diesem Jahr waren es die zwei wohl zu den bezaubernsten Gruppen der mittelalterlichen Musikszene gehörenden Bands Faun und die Irrlichter, die mich hierher lockten. Die Faune, die es immer wieder schaffen mich zu begeistern, egal wo sie spielen, boten einmal mehr ein grandioses, mitreißendes Konzert und die fünf Mädels der Irrlichter, welche ich das erste Mal live erleben durfte, deren CD’s ich aber schon lange toll finde, konnten mich nun auch auf der Bühne überzeugen.

Ein Lebenszeichen, eine Zusammenfassung der letzten Geschehnisse und ein Versprechen

Ja hallo, gibt’s das?  Nu haben die Frisiahistoricaner schon ein dreiviertel Jahr so’ne neue tolle Internetpräsenz und dann gehen sie so stiefmütterlich mit der Weitergabe von Infos um? An der dafür vorgesehenen Spalte „Neuigkeiten“ entstehen wohl bald virtuelle Spinnenweben! Das klappte doch bei der alten schrottigen Homepage besser – was’n los? Ok, mit den Vorbereitungen auf unser grandioses Fest an der Wehle war ich ziemlich  eingespannt, aber in erster Linie liegt es wohl doch daran, dass mir die Umgewöhnung auf die neue Technik, mit der ich sowieso in diesem Leben niemals so richtig Freundschaft schließen werde, noch so schwer fällt! Aber genug des Jammerns und Lamentierens, Selbstkritik ist wichtig, sollte aber auch nicht übertrieben werden. Das Problem ist erkannt und wie heißt es noch so schön bei dieser beknackten Baumarkt-Werbung im TV: „Man muss einfach nur mal anfangen!“

 

Dafür ist nun auch der richtige Zeitpunkt, denn endlich ist es gelungen eine geeignete Person zu finden und anzulernen, unsere Bilder-Gallery, die zuletzt auch nicht mehr so richtig „up-to-date“ war, stetig auf neuestem Stand zu halten! Unsere Moni von den Schlütis ist jetzt dafür verantwortlich. Ihr Artur hat sowieso die meisten Bilder geschossen, womit die schon vor Ort wären, außerdem hat sie viel mehr Zeit für so was und neben der besseren Aktualität unserer Gallerie hört endlich auch das stetige Gestichel auf, das auf deren Homepage (www.arturschlueter.de) schon längst die neuesten Bilder zu sehen wären!!!

Dadurch bin ich nun natürlich in Zugzwang, endlich auch in Sachen Infos aktueller zu werden.

 

Beginnen will ich bei meiner Zusammenfassung der letzten Wochen mit unserer eigenen Veranstaltung dem 1. Friesisch-Historischen Treyben zu Niebüll. Es hat sich als absolut richtig und positiv erwiesen, den Schritt vom heimischen Hunnebüller Koog in Stedesand auf das tolle Gelände an der Wehle und in die Stadt Niebüll zu wagen. Denn das bisherige Missverhältnis zwischen dem von uns betriebenen Aufwand und dem anschließenden öffentlichen Interesse, wurde mehr als ausgeglichen. Ein toller Erfolg, zu dem sicherlich das gebotene Programm, wie auch unsere Entscheidung auf  den ansonsten allseits bekannten Wegezoll, sprich Eintritt, zu verzichten und stattdessen die Geschäftswelt der Bökingharde und insbesondere der von Niebüll in Angst und Schrecken zu versetzen und um Sponsorengelder zu bitten, beigetragen hat. Glücklicherweise wurden nicht schnell die Rollläden der Geschäfte heruntergelassen, nachdem die Horde Gewandeter in der Stadt entdeckt war, sondern zu unserer Freude und trotz der natürlich schlechten Zeiten, waren die meisten Besuche von Erfolg gekrönt und so war es nicht zuletzt der einheimischen Geschäftswelt zu verdanken, dass wir alle ein so tolles Event in Niebüll feiern konnten. Außerdem bedanken wir uns noch ganz dolle, bei

-         den Verantwortlichen der Stadt und der Amtsverwaltung, die uns von Anfang an unterstützten,

-         den Männern vom Bauhof, die für die Grünanlagen und somit auch für das Wehlengelände zuständig sind und uns stets tatkräftig zur Seite standen,

-         den Anwohnern, die verkehrstechnisch oder anderweitig etwas eingeschränkt waren und von denen trotzdem keinerlei Schimpfen vernommen wurde,

-         dem ansässigen DLRG und hier nicht zuletzt Udo, der von Anfang an interessiert, involviert und sehr hilfsbereit war (Udo, ich bin jetzt schon gespannt auf Deine für’s nächste Jahr angekündigte mittelalterliche Badetracht!),

-         unserer Anke vom Wehlenkiosk, die sich auch von Beginn an voll mit reingehauen hat und die mit ihrer Aufforderung an mich, das Gelände doch noch mal richtig zu betrachten, eigentlich für die Platzwahl verantwortlich war, sie hat mir sozusagen die Augen geöffnet, für die doch vorhandene Kapazität und auch für die Schönheit des Wehlengeländes,

-         Anja von der Jugendherberge, die uns so viel Unterstützung zukommen ließ, wie man sich nur wünschen kann und Dinge, die mir Kopfzerbrechen bereiteten aus der Welt schaffte (z.B. mit der Bereitstellung der Duschen für die Lagerleute),

-         Gary und dem Friisk Foriining, die unser Programm mit dem Kampf um die (inoffizielle) Gibselweltmeisterschaft bereicherten und sich als überaus faire Drittplatzierte präsentierten (die zwei teilnehmenden Teams von Frisia Historica waren einfach nicht zu bezwingen!),

-         Pastor Dr. Winter aus Niebüll, mit dem die Taufe unseres jüngsten Gruppenmitgliedes Juno Marie, zu einer für alle Beteiligten unvergesslichen Geschichte wurde,

-         Frank von NF-Media, dem wir nicht nur medientechnisch einiges zu verdanken haben

-         allen Leuten, gewandeten, wie nicht gewandeten, Beteiligten, wie Besuchern, die dazu beigetragen haben, dass wir ein so schönes Fest, in solch gemütlicher Atmosphäre gemeinsam erleben konnten.

 

Das gesamte Wochenende war einfach nur saugeil und wir hatten hinterher soviel positiven Zuspruch, dass wir es sicherlich im nächsten Jahr wiederholen werden. Sobald der Termin feststeht, wird man es hier erfahren können.

 

Der am darauf folgenden Wochenende stattgefundene Mittelaltermarkt im Tierpark Gettorf musste dann ohne uns auskommen, Erholung stand im Vordergrund. Verschiedene positive Äußerungen Beteiligter ließen aber darauf schließen, das auch hier eine gelungene Veranstaltung zu verzeichnen war.

Erst am Monatsende waren wir wieder mittelalterlich im Einsatz. Am letzten Julisamstag gelang es mir endlich einmal wieder unseren Nachbarverein in Wallsbüll zu besuchen. Man hatte zum mittelalterlichen Bogenturnier geladen und die hier in letzter Zeit entstandenen historisch nachempfundenen Bauten, wollte ich mir schon lange einmal ansehen. Toll was hier schon entstanden und noch geplant ist. Schade allerdings, dass sich nur sehr schwer tatkräftige neue Mitglieder, die auch tatsächlich bereit sind mit zu arbeiten, finden lassen, um besser voran zu kommen, wie mir der dortige Verantwortliche Bauleiter berichtete. Über das Bogenturnier will ich hier nicht viele Worte verlieren, nicht weil es irgendetwas negatives über die Durchführung zu sagen gäbe, sondern aufgrund meines mir an diesem Tage abhanden gekommenen Könnens im Umgang mit dem Bogen.

An diesem Wochenende habe ich mir jedenfalls vorgenommen nur noch gewandet mit dem Bogen zu schießen, denn in dieser Kleidung funktionierte es schon am darauf folgenden Sonntag wieder einwandfrei! An diesem Tag hatten wir einen Teil unseres Lagers im schönen Friedrichstadt aufgebaut, um den Leuten dort, im Rahmen des Familientages der Friedrichstädter Festtage, das Mittelalter näher zu bringen. Hier war der Bär los und wir konnten uns über den Zuschauerzuspruch wahrlich nicht beklagen. In diesem Zusammenhang schicken wir noch schöne Grüße an Ulrich von Friesland und seine Getreuen!

 

Am ersten Augustwochenende hielten wir unser reguläres Treffen am Friesencenter in Niebüll ab. Wie sich dort abzeichnete haben wir einige neue AnwärterInnen für unseren Verein gewinnen können. Schöne Sache, mal sehen wie sich das weiterentwickelt.

Wir hatten hier ebenfalls ein Teillager aufgebaut, denn Holger vom o.a. Bau- und Hobbymarkt hatte zum alljährlich an diesem Wochenende stattfindenden Kinderfest seines Hauses geladen. Inzwischen schon traditionell waren auch wir wieder dabei und zeigten den interessierten Kindern, was zum mittelalterlichen Lagerleben gehört und wie man mit dem Bogen umgeht.

Da wir hier in der Pflicht waren, konnten wir in diesem Jahr auch leider nicht am Mittelaltermarkt nebst Heerlagerey im Erlebnispark Ohrstedt von unseren Freunden des Zeytreyse e.V. teilnehmen, welcher auch wieder sehr schön gewesen sein soll.

Wie ich nun aber just in unserem Gästebuch las, komme ich in diesem Jahr trotzdem noch mal in den Genuss, die Gastfreundschaft von Eckhard, Claudia und ihren Vereinsmitgliedern auskosten zu dürfen. Wer mitkommen möchte, sollte bald bei mir  Bescheid sagen!

 

Vor zehn Tagen musste die Schlacht um Wallsbüll ohne uns stattfinden, da wir eine Schlacht am Buffet zu schlagen hatten. An diesem Wochenende nämlich, begaben sich die Eltern von Klein-Juno, Krystina und Patrick, in den heiligen Stand der Ehe und feierten dieses mit uns in zünftiger Manier an unserem neuen Lieblingsfeierplatz, sogar die Götter waren ihnen wohl gesonnen und beschenkten sie mit reichlich Sonne!

 

An diesem Wochenende nun, dem ersten im September, werden wir unser nächstes reguläres Treffen abhalten und für den Samstag wünsche ich mir schönes Wetter, denn wenn alles gut geht, werde ich mir in bester Gesellschaft, Faun und (endlich, zum ersten Mal) die Irrlichter ansehen und –hören, mittelalterliche Klänge vom Feinsten genießen.

Davon sollen dann die nächsten Neuigkeiten, schon in der nächsten Woche, berichten!

 

Das 1. Friesisch-Historische Treyben zu Niebüll

Noch kaum zwei Monate, am zweiten Juliwochenende (08. bis 10. Juli 2011) wollen wir das mittelalterliche Jubiläum Niebülls zusammen mit allen Bewohnern der Stadt, wie auch der näheren Umgebung und natürlich auch allen weiteren geneigten und wohl möglich von weit herbei gereisten Gästen zünftig und dem Anlass in ganz besonderem Maße entsprechend feiern.

Denn vor 575 Jahren, anno 1436 also, kam es zur ersten urkundlichen Erwähnung Nigebuls bzw. Niebülls, durch den damaligen Bischoff zu Schleswig, Nicolaus IV, oder wohl eher dem eines seiner Bediensteten, welcher damit beauftragt war, eine Liste von der dem Bischoff abgabepflichtigen Ländereien zu erstellen.

So werden sich die Wiesen rund um die Badewehle in ein mittelalterliches Heerlager- und Marktgelände verwandeln, auf welchem wir uns alle in einer anderen, phantastischen und scheinbar schon lange zurückliegenden Zeit wieder finden werden.

Unmengen von Zelten werden aus dem Boden schießen, Unterkünfte für die Marktbeschicker, Händler, Handwerker, Gaukler, Musikanten, ebenso wie für den Tross der Heerlagerey, welcher diese begleitet. Überall zwischen den Zelten werden Feuerstellen schwelen. Rußgeschwärzte Eisentöpfe, Grillroste und Pfannen hängen über Kochfeuern, und Frauen und Männer in Wolle und Leinen kochen Eintopf, rösten Brot, braten Fleisch und Würste.

In prachtvollen Gewändern oder in groben bäuerlichen Tuchen tafeln sie auf und an, mal mehr, mal weniger kunstvoll errichtetem Holzmobiliar im Schatten breiter Baldachine. Man bedient sich an Brotlaiben, Käse, Obst und Schinken, an dampfenden Schüsseln, knusprigen Braten. Aus irdenen Krügen wird Wasser, Most, Met oder Bier in Steinguthumpen, Holzbecher oder Trinkhörner gegossen. An dieser Tafelrunde scherzt ein Narr, an jener singen Spielleute zu Harfe und Flöte und von nebenan ist ein gar wunderlicher Dialog zu vernehmen: „Junker Karsten, lasst Ihr mich von Eurem Met kosten?“ – „Jungfer Mareike, es ist mir gleichermaßen Ehre und Vergnügen, wenn Eure Lippen den Rand meines Bechers berühren!“

Von weiter weg  setzt heftiges Schlagen und Scheppern ein – verschiedene Angehörige des Heerlagers messen sich zu Übungszwecken im bewaffneten Zweikampf mit Schwertern, Lanzen, Streitäxten und Schilden. Hier heißt es nicht nur zuschauen, es darf auch mitgemacht werden, beim Bogenschießen, Lanzen- oder Axtwurf. Besonderen Spaß bereiten auch die Zweikämpfe auf dem glatten Baumstamm, auf dem man rittlings sitzend versucht sein Gegenüber mit strohgefülltem Sack herunter in den Strohhaufen zu prügeln.

An anderer Stelle sind verschiedene Handwerker zu bestaunen und das eine oder andere kunstvoll gefertigte Schmuckstück wird sich hier auch erwerben lassen. Ebenso werden die Fülle und die Vielfalt des Marktes für staunende und begehrliche Blicke sorgen. Lederwaren, Tuche und Gewandungen für Männer, Frauen und Kinder aller Stände wird man dort finden, auch Bronzeschellen, feine Glaswaren und Keramik, Holz- und Metallgeräte, Hexenkräuter und Reisigbesen und zur Stärkung und Erfrischung süßes Backwerk, Heißgetränke, Brot und Fleisch.. Dazu wird es Saft-, Met- und Bierstände geben. All die feinen dazugehörenden Gerüche werden die Luft schwängern und wenn dann der Sommerabend dämmert, gehen überall zwischen den Marktzelten und im Heerlager die Lichter an. Jedoch keine Glühbirnen oder Scheinwerfer, nur Kerzen, Kerzenlampen, Fackeln und Lagerfeuer werden die Szenerie erhellen. Harfen, Flöten, Schellen, Trommeln und Sackpfeiffen werden erklingen, wilde Gaukler und faszinierende Feuerspiele das Auge erfreuen und nirgends ein den Zauber störender Lautsprecher (leicht verändert, aber geistig gemopst bei „Mittelalter leben – heute“ von Clemens Richter).

Ein solch (oder ähnlich) schönes Szenario wollen wir mit und für Euch an der Wehle entstehen lassen. Das unsere Region ein solch historisches Fest annimmt und gut verträgt, hat sich in der Vergangenheit bereits gezeigt und das wir uns mit Gunnar in puncto Erfahrung und Tatkraft bezüglich einer solchen Veranstaltung einen kapitalen Fang in unser Team gezogen haben, wird uns auch niemand ernsthaft absprechen können. So sind wir guter Dinge eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen, wobei es unser Ziel ist, den netten, familiären und gemütlichen Charakter unserer bisherigen Feste in Stedesand mit dem etwas weitläufigeren und großzügigen Charme welchem dem Historischen Treyben in Leck inne wohnte, zu verschmelzen, um eine neue erfolgreiche Veranstaltung im mittelalterlichen Kalendarium dieser Region entstehen zu lassen.

Dazu gehört es nach unserem dafürhalten auch, auf Eintrittsgelder zu verzichten, um es wirklich möglichst allen Interessierten, insbesondere Familien, zu ermöglichen uns zu besuchen

So verkünden wir lauthals: „Leute, kommt zur Wehle in Niebüll, strömet in Scharen herbei, um mit uns gemeinsam den 8., 9. und 10. Tag des Monats Julei mittelalterlich zu erleben, zu feiern, zu zelebrieren!!!“

Viele Händler, Marktleute, Künstler und Heerlager wurden eingeladen und haben sich bereits angemeldet. Nur noch einige wenige werden einen Platz ergattern können.

Aber zur Durchführung einer solchen Veranstaltung benötigen wir natürlich unbedingt auch Sponsoren, ohne diese ginge gar nichts! Das Friesencenter und die Flensburger Brauerei haben bereits Unterstützung signalisiert, worüber wir uns sehr freuen, aber wir hoffen, der eine oder andere solvente Partner lässt sich noch finden. Dazu werden wir in nächster Zeit auch wieder gewandet durch Niebüll und Umgebung ziehen und versuchen weitere finanzielle Unterstützung zu gewinnen.

Eine Veröffentlichung der bereits angemeldeten Teilnehmer, sowie der bisher gewonnenen finanziellen Unterstützer hier an dieser Stelle, wird in nächster Zukunft realisiert!

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