+++ Am Freitag und Sonnabend, den 08. und 09. Dezember, jeweils ab 17 Uhr, wird wieder das beliebte mittelalterliche Lichtfest beim "Medusinmann & Holzschnitzer" Andreas Ingwersen in der Dorfstr. 159 a, 25920 Risum-Lindholm stattfinden. Am Sonnabend ist ab 19 Uhr eine Feuershow geplant und anschl. wird "Frisia Non Cantat" mittelalterlich-musikalische Klänge darbieten!!! +++
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Theater an der Wehle - beim 5. Friesisch-Historischen-Treyben zu Niebüll ???

Ich grüße euch recht herzlich, doch ziemlich überarbeitet! Absolviere gerade eine kleine Nachtschicht, um euch mit der letzten Neuigkeit vom Treyben zu beglücken, bevor ich dann in den nächsten Tagen den genauen Ablaufplan für jeden einzelnen Treybentag veröffentliche. Vielleicht denkt ihr euch: „Wieso Neuigkeit? Theater gab es an der Wehle doch schon immer!“ Jaaa, recht habt ihr, aber diesmal wird es trotzdem anders!!!

Dieses wird zu festen Zeiten beginnen. Und zwar am Sonnabend ab 19:30 Uhr und am Sonntag ab 15:00 Uhr! Aber worum geht es eigentlich?

Wir haben lange überlegt, diskutiert, für gut befunden und wieder verworfen, womit wir einen besonderen Höhepunkt für unser 5. Friesisch-Historisches-Treyben zu Niebüll bieten könnten. Man debattierte angeregt, Getränke solcher Art waren wohl auch im Spiel, als Gary (Funck, vom Friisk Foriining, ebenso aber Mitglied bei uns) die Idee kam, ein Freilufttheaterstück aufzuführen. Die Idee rief Begeisterung, aber auch Zweifel und Unsicherheit hervor. Die Realisierung dieser Idee würde doch wohl einen Riesenaufwand in personeller, materieller und finanzieller Hinsicht bedeuten, auch wenn die friesische Gemeinschaft über einige Mitglieder verfügt, welche schon Theatererfahrungen vorzuweisen hat und Gary mit der Welturaufführung des friesischen Musicals „De Widergunger“ im Frühjahr letzten Jahres in der Niebüller Stadthalle bewiesen hat, dass er zu Großem fähig ist. Aber trotz anfänglicher Skepsis und Zurückhaltung, ließ uns die Idee nicht mehr los. Gary wollte aber, als Grundlage sozusagen, zu allererst die finanzielle Machbarkeit abklopfen. Da wir nicht nur die Geschichte, sondern auch die Sprachenvielfalt unserer Region dabei berücksichtigen wollten, neben hoch-, wird hier schließlich auch noch plattdeutsch, dänisch und eben friesisch gesprochen, bekamen wir, über den Frasche Rädj, Unterstützung aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein, von der Stiftung Nordfriesland und von der Stadt Niebüll. Nun stand das Projekt auf einer gesunden Grundlage und die Lawine kam, mitsamt Gary, ins Rollen: das Stück schreiben, Szenerien erarbeiten, Bühnenbilder ausdenken, Materiallisten zur Ausstattung erstellen, Ressourcen prüfen, örtliche Gegebenheiten checken und berücksichtigen, Genehmigungen einholen, geeignete Akteure finden, Termine setzen, Abläufe planen, technische Dinge klären und noch vieles mehr!

Wir Beteiligten sahen oft zu ihm herauf und dachten nur: „Dem Regisseur ist nichts zu schwör!“ Und so entstand das dreisprachige Freilufttheaterstück:

 

Der Plan des Sachsen / E ploon foon e saks / Saskenes plan

 

Wir befinden uns in den unruhigen Zeiten des ausgehenden ersten Jahrtausends. Es ist die hohe Zeit der Wikinger, in Deutschland herrscht das Kaiserreich der Ottonen und die ersten Friesen haben sich hier, an unserer Küste, erfolgreich niedergelassen, wurden somit Untertanen des dänischen Königs. Das Christentum hat sich hier im Norden noch nicht so recht etabliert, hatte aber einen beachtenswerten Erfolg zu verzeichnen. Im Jahre 974 bekannte sich der dänische König Harald „Blauzahn“ dazu und ließ sich taufen, was im Gefolge seiner Landsleute recht kritisch betrachtet wurde. 987 starb er, unter nicht vollständig geklärten Umständen und sein Sohn Sven „Gabelbart“ trat die Nachfolge an. Nun lag dieser glaubenstechnisch so gar nicht auf der Wellenlänge seines Vaters. Fortan wurde wieder den alten Göttern gehuldigt und christliche Bestrebungen im Keim erstickt. Gefährliche Zeiten für christliche Geistige, die sich am dänischen Hofe befanden. Die meisten flohen, so auch unser Sachse, dessen Heimat sich irgendwo im Dunstkreis der Hammaburg befand. Auf seiner Flucht verschlägt es ihn ungewollt in eine kleine friesische Siedlung. Der neue dänische König, in den südlichen Gefilden seines Machtbereiches unterwegs, um seinen Herrschaftsanspruch zu demonstrieren, erfährt davon und will nun ein Exempel statuieren. Doch die freiheitsliebenden Friesen erweisen sich als recht störrische Untertanen. Er muss mit ganzer Härte vorgehen und entführt die Tochter des Häuptlings, um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Können die wackeren Friesen dieser bedrohlichen Situation entkommen? Wird Inte ihre Sippe jemals wieder sehen? Welche Rolle spielen die beiden undurchsichtigen Geistlichen, Mönch und Skalde, eigentlich? Fragen über Fragen, deren Antworten das Stück nach und nach Preis geben wird!

Wer sich mit diesen Informationen im Hinterkopf unserem humorvollen, abenteuerlich spannenden und sicherlich kurzweiligen Stück aufmerksam widmet, wird, trotz der plattdeutschen, friesischen und dänischen Dialoge, keine Probleme haben der Handlung zu folgen. So bekommt ihr in unserem, mit sehr viel Herzblut und Engagement entstandenem Stück, neben frühmittelalterlich-friesischer Geschichte, auch einen Eindruck von der Sprachenvielfalt Nordfrieslands vermittelt. So strömet nun in Scharen herbey, an das Ufer der Wehle, welches uns als Freilufttheaterbühne dienen soll, seid die Premierengäste bei den allerersten Wehlenfestspielen und folgt dem Schauspiel angeregt und doch entspannt und lasst euch von gewissen Knalleffekten nicht ins Bockshorn jagen!

Wir freuen uns auf euch, egal, ob ihr Sonnabend zum Abend oder Sonntag des Nachmittags erscheint!!!

Workshop Feuerspucken beim 5. Friesisch-Historischen-Treyben zu Niebüll an der Wehle !!!

Nachdem ihr mit den letzten „Neuigkeiten“ erfahren habt, was bei unserem diesjährigen Treyben alles geboten wird und wer sich alles auf den Weg machen wird, um Euch ein wieder mal unvergessliches Wochenende zu bereiten, erfahrt ihr hier mehr zu dem bereits angekündigten Workshop Feuerspucken.

Das Ensemble Drachenrachen führt, nachdem es bei den letztjährigen Märkten mehrmals darauf angesprochen wurde, diesen Workshop durch. Marco und seine Mitstreiter formulieren es folgendermaßen:

Die Teilnehmer werden behutsam ans Feuer, an die Atemtechnik und den Umgang mit dem Adrenalin herangeführt. Wir vermitteln Respekt vor dem Element und wertvolles Fachwissen aus unseren Showerfahrungen seit 2003. Der Kurs findet Freitag am frühen Abend und Samstag am frühen Nachmittag statt. Wir beginnen mit Atem- und Wasserübungen. Wenn diese erfolgreich das Feuerspucken mit Drachenzungen ermöglichen, geht es weiter zu Lycopodium und Pyrofluid. Dauer ca. 1,5 Std. pro Tag. Erfahrene Teilnehmer können nach vorheriger Absprache auch am Samstag dazu stoßen. Allen Interessierten legen wir unser Markblatt "Gefahren" nahe. Die Teilnehmer erhalten zudem ein Merkblatt "Vorbereitung", denn Kompaktkurse sind zu kurz, um alle Abläufe vor Ort zu verinnerlichen. Wir bieten deshalb an, uns im Vorfeld zum Merkblatt "Vorbereitung" per Telefon oder Skype zu kontaktieren. Die Teilnahmegebühr beträgt für einen Tag 20,- Euro, das notwendige Material stellen wir. Anmeldung über www.drachenrachen.de oder bei Frisia Historica.

 

Das kleine Jubiläum naht: 5. Friesisch-Historisches-Treyben zu Niebüll an der Wehle

Dåt wårt iinjsen sani tid, ja so langsam wird es mal wieder Zeit für Neuigkeiten, insbesondere hinsichtlich unseres von so vielen Menschen sehnsüchtig und voller Vorfreude erwarteten Treybens, welches in diesem Jahr, wie bereits angekündigt, vom 17. bis zum 19. Juli stattfinden wird. Die Planung ist so gut wie abgeschlossen und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Die Arbeit türmt sich, denn nun wird es dringend Zeit für eine umfangreiche und gezielte Öffentlichkeitsarbeit.

Wieder einmal werden die Wiesen rund um die Niebüller Wehle, zwischen Mühlen- und Deichstrasse, erfüllt sein von mittelalterlichem Leben. Unsere Besucher können komplett in eine andere, fremd und sonderbare, abenteuerlich und spannende, manchmal gemütliche, sogar romantische, oft anstrengende, sogar gefährliche Zeit abtauchen, ja miterleben, wie es damals war, als vor über 1.000 Jahren die ersten Friesen hier bei uns an der Küste siedelten. Dabei werden wir alle stets ein Produkt der Naturgewalten, mit denen diese ersten Siedler hier besonders zu kämpfen hatten, vor Augen haben: die Wehle, welche infolge eines Deichbruches vor vielen hundert Jahren nach einer gewaltigen Sturmflut entstand.

Unsere Heerlager und Handwerker laden zum Ausprobieren und Mitmachen ein, ihr könnt euch in fast allen mittelalterlichen Waffenkünsten üben, Schwert und Schild gehören ebenso dazu wie Pfeil und Bogen oder Axt und Speer. Besucht unsere Händler, welche erlesene Tuche, hochwertige Felle und Häute, kostbare Pelze, edlen Schmuck, wunderschöne Keramik, wahre Gaumenfreuden erzeugenden Trunk und viele herrliche Dinge mehr herbeigeschleppt haben, um euch nach Herzenslust feilschen, handeln und kaufen zu lassen. Lasst eure wohlgeratene Kinderschar sehen und erkunden womit sich ihresgleichen von damals die Zeit vertrieben hat. Staunt und bewundert die Gaukler und Feuerspeier. Lasst euch verzaubern von den mal lieblichen, mal mitreißenden Klängen und Tönen der Spielleut und Musikanten und von den sich so anmutig und liebreizend im Takt wiegenden Tänzerinnen, ja und auch von den Mitwirkenden des erstmals hier stattfindenden Schauspiels, welches euch prächtig unterhalten, aber auch die Sprachenvielfalt unserer Landen vor Augen führen will. Lasst uns schließlich für euch schuften und schwitzen, um mit wohlschmeckenden Speisen und gutem Trank für eure Erbauung und Ertüchtigung zu sorgen.

Zahllose mittelalterlich gewandete Leut aus dem ganzen Norden des Landes werden diesen Markt besuchen und sich auf die teils lange, teils gefährliche Reise in unser schönes Friesenstädtchen begeben. Ihr werdet gute alte Bekannte treffen, aber auch bisher unbekannte Menschen und Dinge kennen lernen können. Es haben sich angesagt:

- die grandiosen Spielleut von Wortsatia, man hört Tanja sei endlich wieder dabei

- das stimmungsvolle Sanges-Duo Weihe & Abel

- die bezaubernde Tanzformatio Mahbanu

- das Ensemble Drachenrachen, welche das Feuer beherrschen und hier bei uns sogar einen diesbezüglichen Workshop anbieten werden, später mehr dazu

- die erstaunlichen Wegelagerer, noch bekannt als Lotterpfaff und Beutelschneider, die hier in diesem Jahr mit ihrer „Bühne Null“ ganz besonders auftrumpfen wollen

- die (nicht nur) von allen Kindern geliebten Viatores ad Arma

- die behänden Recken der Schule für mittelalterlichen Schwertschaukampf

- verwegene Kämpfer der friesischen Nationalmannschaft für gerüsteten Vollkontakt-Schwertkampf, wir arbeiten immer noch an einer Teileinheit NF, alle Interessierten (auch weibliche) sind herzlich eingeladen, sich umfassend und ausführlich zu informieren

- der ausgezeichnete historische Fischer von der Schlei Jörg Nadler, welcher insbesondere zum Thema „mittelalterliche Friesen“ über fundierte Kenntnisse verfügt und diese auch weiterzugeben weis

- der Obstler samt seiner wohlschmeckenden Tröpfchen – selbst Schuld, wer sie nicht versucht

- die Gewandschneiderin Nostramoda, reich an Auswahl und Geschmack

- Sampo Rügen, mit Häuten, Fellen, Pelzen u.v.m. (für drunter & drüber)

- die fingerfertigen Handwerker von Allerley aus Ton

- die geheimnisvolle Wiki-Wala, sie hat Rat für jederfrau und –mann

- Beatriz, die Rauch- bzw. Kräuterfee

- der schmucke Kristoff bietet Geschmeide aller Arten

- Michaela und ihr Friesenjung Georg, keiner hat eine bessere Hand für Bernstein

- Tina, lässt Kinderherzen höher schlagen, schminkt und macht die Haare schön

- Heinke, der Sommerfeld-Clan sowie deren Zugelaufene

- Torsten und seine Metschmiede – Motto: Met & Metal

- Arno der Lederer aus unserer schönen Kreisstadt

- die liebreizende Heike A., inzwischen auf allen Weltmärkten zu Hause

- die freien Lecker Handwerker Britta & Matze, tummeln sich nun auch beim Zeytreyse e.V. und gehören, wie die letztgenannten und die folgenden zu den Urgesteinen der nordfriesischen Mittelalterszene

- Andreas der Holzschnitzer, auch mit Heilkräften gesegnet, macht nämlich die beste Medusin der Welt – probieren ist Pflicht

- der immer gut gelaunte und entspannte Bu mit seiner herzallerliebsten Jutta und ihrem treuen Rüden Paul

- Gaby und Peter, unser Bogner, keiner baut (Präzisionswaffen!) oder schießt (unangefochten bester Schütze der Hunnebüller Meisterschaften) wie er

- die kleine, inzwischen weit auf die Geest abgewanderte Friesenfamilie mit den denkbar schönsten Vornamen: Steffi & Stefan

- die uns auch schon lange begleitende Sippe um Yvonne & Olli

- Fees Horde sowie das Friesenpäärchen Sindy und Robert

- der mit Äxten um sich werfende Helge von den Geächteten

- unsere Freunde des Mittelaltervereins Op de Vogelwiesch aus Bordesholm

- unsere raubeinigen Gefährten Flenos Schergen

- die Recken und Maiden der Gruppe Gladii Borealis

- die Sippe Korpsvarta Slækt mit Kirsten & Knud, kenne keine netteren Wikinger

- der schon furchterregendere Haufen rund um Jan von ThorsSchmiede

- die Valsgaard Wikinger Andreas und Torsten – auch Jürgen will sich sehen lassen.

Hiermit habt ihr schon mal einen ersten Überblick was und wer euch alles erwartet. Natürlich ist auch dieses mal, wie schon in den vergangenen Jahren, wieder keinerlei Wegezoll, sprich Eintrittsgeld zu bezahlen. Wer sich all dies nun noch entgehen lässt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen:

Strömet herbey, aus der Stadt oder vom Land,

denn hier gibt es wirklich allerhand,

zu sehen, zu hören, zu riechen und zu schmecken,

ein Fest der Sinne für Maiden und Recken!

Weitere Infos folgen demnächst! Wir freuen uns auf euch, auf den Sommer und das Fest!

 

Herbey, herbey zum Frühlingsfest und Kubbturney!

Gröötnis åltumååle, seyd herzlichst gegrüsset und fühlt euch eingeladen! Wir wollen mit allen Maiden und Recken, die uns wohl gesonnen sind, am Karfreitag, den 03. April ab 10 Uhr hier im Hunnebüller Koog in Stedesand, gemeinsam den Frühling begrüßen.

Nach gutem alten Brauch wird dann wieder der Flohmarkt, als ganztägiges Rahmenprogramm, eröffnet. Auf diesem wird, unabhängig vom Mittelalter, alles mögliche und unmögliche (allerdings keine Neuwaren) angeboten werden. An und in der Scheune wird man wieder nach Herzenslust stöbern und feilschen können. Wer selbst noch über diverse „Schätze“ verfügt, welche im Keller oder auf dem Dachboden verstauben und sich nun doch davon trennen möchte, der ist herzlich willkommen diese hier feil zu bieten. Als Standgebühr wird lediglich etwas Selbstgebackenes verlangt. Anmeldungen bitte unter 04662/881797.

Ebenfalls unter dieser Nummer können sich noch bis zum 01. April Frau- oder Mannschaften anmelden, welche sich bei den 2. Hunnebüller Kubb-Meisterschaften mit anderen, in diesem auch als „Wikingerschach“ bekannten Geschicklichkeitsspiel messen wollen. Ein Team besteht aus vier Spielern. Prämiert wird die beste Erwachsenen- und die beste Kindermannschaft, wobei deren Teilnehmer das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben dürfen. Jugendliche ab diesem Alter werden den Erwachsenenteams zugeordnet. Das Startgeld beträgt einen Euro pro Mitspieler und ist vor Turnierbeginn bei der Leitung einzuzahlen. Die Siegerehrung ist für 17 Uhr vorgesehen. Nach dem großen Erfolg bei unserem letztjährigen Herbstfest, bei welchem dieses Turney sein Debüt feierte und aufzeigte, welch wahrlich königliches Vergnügen dieses uralte Spiel bereiten kann, haben wir uns vorgenommen diese Meisterschaften nun immer bei unserem Frühlingsfest auszufechten. Was dem Herbstfest sein Bogenturney ist, soll dem Frühlingsfest sein Kubbturney sein! So haben wir hier stets spannende Wettkämpfe zu bieten.

Doch auch darüber hinaus wird man sich hier mittelalterlich die Zeit vertreiben können. U.a. wird das Schiessen mit dem mittelalterlichen Langbogen angeboten werden, die Bearbeitung von Bernstein und Horn, das Modellieren mit Ton ebenfalls, ein gemütlich knisterndes Lagerfeuer wird zum Stockbrotbacken oder auch zum einfachen Verweilen, vielleicht mit einem leckeren heißen Met, einladen und wie stets wird in umfangreichem Maße für das leibliche Wohl all unserer Gäste gesorgt sein.

Gerne auch werden sich alle Vereinsmitglieder gesprächsbereit und auskunftsfreudig zeigen. Für den späten Nachmittag ist eine Premiere angekündigt. Schon mehrmals geplant, dann aber doch nicht zustande kommend, wird hier unsere zukünftige feierliche Vereinsaufnahmezeremonie stattfinden. Erstmals, und von nun an immer beim Frühlingsfest, werden unsere ehemaligen Anwärter, sofern welche vorhanden sind, feierlich in die volle Vereinsmitgliedschaft aufgenommen. In diesem Jahr stehen zum Vollzug dieses Aktes auch zwei Jungmitglieder, die sich dieser (vielleicht feuchten, aber bestimmt fröhlichen) Sache stellen müssen, bereit. Zaungäste, zur Unterstützung der Beiden, sind dabei herzlich willkommen.

Ich denke, wir haben wieder einmal jede Menge guter Gründe aufgeboten, am Karfreitag einen Osterausflug in den Hunnebüller Koog nach Stedesand zu unternehmen.

Wir freuen uns auf euch, auf den Frühling und das Fest!

Ach halt, wo ihr schon mal im Internet unterwegs seid, habe ich noch zwei Tipps für euch:

Auf „you tube“ lässt sich die coole Feuerschau des Ensembles Drachenrachen von unserem Treyben 2012 bestaunen, guckt mal rein:

http://youtu.be/tV1P_Rjo5C4

 

Und wenn ihr schon dabei seid: gebt im Suchfeld „Wortsatia“ ein, dort lassen sich drei tolle Aufnahmen aus der Niebüller Christuskirche von 2013 finden.

Das wars nu aber. Wir sehen uns beim Frühlingsfest. Gehabt euch wohl, adjiis und bis dann.

 

 

 

 

Jahresrückblick - Jahresausblick!

Gröötnis åltumååle, seyd herzlichst gegrüsset! Womit allen Freunden unseres kleinen aber feinen mittelalterlichen Kultvereins ein tolles, gesundes und erfolgreiches 2015 vergönnet sein möge.

Wird ja auch langsam Zeit, dass hier endlich mal wieder Neuigkeiten verkündet werden, schließlich neigt sich die Winterpause schon fast ihrem Ende entgegen. Und es gibt einiges an Neuigkeiten zu vermelden, schließlich waren auch wir in der kalten, dunklen und darum so gemütlichen Jahreszeit durchaus nicht untätig, z.B. habe ich es endlich geschafft, die Bildergalerie unserer homepage zu aktualisieren. Das Beste was mir an Bildern unserer Events aus 2014 zur Verfügung stand, ist nun veröffentlicht. Sollte noch jemand über diesbezüglichem Bildmaterial verfügen, würde ich mich sehr freuen, wenn uns Kopien von diesen zur Verfügung gestellt würden. Wo ich gerade dabei bin, erlaubt mir einen kurzen Blick zurück auf dieses vergangene Jahr zu werfen: anders als sonst, stand 2014 sogar das erste Drittel des Jahres im Zeichen unserer Freunde der Friisk Foriining! Nach dem wie immer im Februar stattfindenden gemütlichen Winterfest und dem endlich einmal am Wochenende begangenem Biikebrennen (dieses Jahr übrigens auch und zwar am nächsten Sonnabend, was dementsprechend gefeiert werden will!), stand Anfang April die Weltpremiere des ersten friesischen Musicals an. Es wurde ein voller Erfolg! Was Gary und alle seine Mitstreiter auf die Bretter der Niebüller Stadthalle brachten, war aller Ehren wert. Nicht nur ich ging absolut begeistert nach Hause.

Ende des Monats sollte ein weiterer Höhepunkt des Jahres auf uns warten: das Burgspektakel in Bad Bodenteich in der Lüneburger Heide. Wie fast in jedem Jahr unser Anlaufpunkt zur Feier der Walpurgisnacht und Eröffnung unserer Lagersaison. Besonders aufregend war es diesmal, weil wir viele Anwärter dabei hatten, die kaum Lagererfahrungen mitbrachten, geschweige denn einen solch tollen Markt wie diesen, der, wie immer ganz hervorragend und professionell von Johannes und seinen Fogelvreien Gesellen durchgeführt wurde, so hautnah miterlebt hatten. Weder unsere „Friesenhobbits“ Rene, Markus und Finn-Lasse, noch Diana oder Katrin mit ihrer Bande Gretra, Ida und Noah werden dieses leicht verlängerte Wochenende wohl jemals vergessen. Auch für die „altgedienten“ unserer Sippe, die schon zum wiederholten Male dort waren, war es, auch weil sich alle „Neuen“ hier so gut einführten, ein Superlager. Mit zwar saukalten, aber auch hammerlustigen Nächten! Und noch eins dort war sehr erfreulich: unser Wandergeselle Flo sowie seine Herzdame Fenja verbrachten hier auch einige Tage, so dass wir die Beiden endlich mal wieder herzlich in die Arme nehmen konnten und Zeit für einige sehr unterhaltsame und informative Gespräche hatten.

Während wir mit Diana und Katrin samt Kindern gut einen Monat später, zu Pfingsten, schon das nächste tolle Lager bei den befreundeten Wikingern von Valsgaard erlebten, wappnete sich einer unserer Helden, nämlich Benny, für ein Erlebnis sondergleichen. Er war aufgerufen unseren nordfriesischen Verein als Mitglied der, just neu aufgestellten, friesischen Nationalmannschaft im Vollkontakt-Schwertkampf zu vertreten. Und zwar bei den offiziellen Weltmeisterschaften, dem im kroatischen Trogir an der Mittelmeerküste stattfindenden „Battle of the nations - 2014“!!! Unser guter Freund Michael Tegge, hier vor allem bekannt als Mitglied von Wortsatia und seit Jahren passionierter und recht erfolgreicher Vollkontakt-Schwertkämpfer, hatte die Idee eine friesische Nationalmannschaft beim Weltverband HMBIA in Liechtenstein anzumelden. Sie wurde anerkannt und recht kurzfristig auch gleich zu den alljährlich stattfindenden Weltmeisterschaften eingeladen. Da nicht alle Mitglieder seiner sonstigen Mannschaft so kurzfris tig verreisen konnten, komplettierte unser bisher relativ unerfahrene Schwertkämpfer Benny das Team. Gleich nach der fünftägigen Reise, kam Benny bei uns auf dem Hof vorbei, um zu berichten (ich brannte schon darauf seine Erlebnisse zu erfahren) und um seinen geschundenen Körper zu präsentieren. Er sah aus als wäre er von einem Bus angefahren worden! Der Oberkörper, die Arme waren grün-blau-violett, solche heftigen blauen Flecke hatte ich noch nie gesehen. Benny meinte nur lakonisch: „Ein finnischer Kampftroll hat mich platt gemacht!“ Ja, der männliche Teil unserer Nationalmannschaft hatte dort wenig zu bestellen (osteuropäische Länder dominieren hier, wobei dort auch eine ganz andere öffentliche Wahrnehmung diesbezüglich besteht, so sind wohl selbst Fernsehübertragungen keine Seltenheit!), hatte sich vorher aber auch nicht wirklich viel ausgemalt, der olympische Gedanke dominierte doch eher und für unsere gemeinsame friesische Sache, war die Teilnahme natürlich ein voller Erfolg und mit einem nicht unerheblichen Prestigegewinn verbunden. Für eine freudige Überraschung sorgten dann noch die zwei weiblichen Kämpferinnen unseres Teams, welche sich bei über zwanzig Teilnehmerinnen insgesamt, beide unter die ersten Zehn platzierten und damit für einen tollen Erfolg bei der allerersten Teilnahme einer friesischen Nationalmannschaft an einer offiziellen Weltmeisterschaft sorgen konnten. In diesem Jahr findet dieser „Battle of the nations - 2015“ übrigens im Mai in Prag statt (siehe auch unsere Terminspalte!), wobei die dann erneut teilnehmende friesische Nationalmannschaft sicherlich auch wieder von Nordfriesen begleitet wird. Wenige Tage nach diesem besonderen Event, sorgte dann unser 4. Friesisch-Historisches-Treyben zu Niebüll an der Wehle für den nächsten Höhepunkt innerhalb unseres Veranstaltungsjahres.

Mit weiten Reisen hatte es sich dann aber, für 2014 und mit ausgedehnten Lagerwochenenden, bis auf unsere Begleitung von Flenos Schergen beim Drachenbootrennen in Flensburg, auch. Dafür waren wir hier in der Region sehr aktiv und begleiteten das Jubiläumsfest zum 30. Geburtstag der Rökefloose, der Jugendabteilung der Friisk Foriining, wobei das alljährliche Wurstgibseln der Friisk Foriining gegen Frisia Historica den nachmittäglichen Höhepunkt bildete. Hier zeigte sich unsere Mannschaft mit Pätzi, Thies, Markus, Finn-Lasse und mir wiederum als unbezwingbar, so dass erneut das gegnerische Team für das Vertilgen der Bruchwurst verantwortlich war. Natürlich wurde unser Sieg abends noch entsprechend gefeiert.

Außerdem sorgten wir für das entsprechende Ambiente beim Robin-Hood-Tag des Klettergartens in Leck, bereicherten das Sommerfest der Eltern-Kind-Fachklinik in Bordelum und sorgten für das mittelalterliche Rahmenprogramm bei der 690-Jahr-Feier des Hofes Froddegaard in unserer Nachbarschaft. Wir feierten wieder mal ein sehr schönes Herbstfest, nach welchem ein Bogenschütze erstmalig zum zweiten Mal auf unserer Trophäe erschien. Peter Motzke aus Leck wird, bei einem weiteren so erfolgreichen Schiessen wie dem letztjährigen, diese Trophäe sein Eigen nennen dürfen und wir werden eine Neue konzipieren müssen. Als Supersache entpuppte sich, was Benny und Thore Johannsen sich im Verlaufe des Jahres ausbaldowert hatten. Thore verfügt nämlich über Gerätschaften, die es ermöglichen ein Schwein am Spieß und über offenem Feuer zu garen. Zudem war er motiviert, uns in diesen Genuss kommen zu lassen und anschließend gebührend zu feiern. Kurz entschlossen machten wir als Termin dafür unser Herbstfest aus. Die daraus resultierende wichtigste Erkenntnis war, dass wir das dringend wiederholen wollen. Im Oktober folgte dann das fulminante und erfolgreiche erste Niebüller Amboß-Rennen, bei dem wir mit einer Mannschaft (Rene, Finn-Lasse, Thies und Mark gaben alles, zu sehen in unserer Bilder-Galerie!) dabei waren und dessen Rahmenprogramm wir gestalteten. Diese tolle Veranstaltung forderte förmlich eine Wiederholung, die es in diesem Jahr auch geben wird. Natürlich werden wir wieder dabei sein! Zum Ende des Jahres brachten wir am dritten Adventswochenende, wie bereits im vergangenen Jahr, ein wenig mittelalterliches Flair auf den Lecker Weihnachtsmarkt. Hier wurde unser flackerndes Lagerfeuer gerne und reichlich genutzt, zum einen als gemütlicher, wärmender Platz zum Verweilen und von zahlreichen kleineren Marktbesuchern zum Rösten des leckeren Stockbrotes, welches wir hier anboten.

Ja und nun ist schon fast wieder ein sechstel des neuen Jahres herum. Aber zwei schöne Veranstaltungen, jeweils an den beiden letzten Sonnabenden im Februar, stehen uns noch bevor. Zum einen fällt das diesjährige Biikebrennen nämlich auf den nächsten Sonnabend (21.02.) und dies zum ersten Mal seit uns die große Ehre zuteil wurde, die Biike in Risum-Lindholm feierlich zu entzünden. Eine dementsprechende Feier im Fraschlönj wird sich daran anschließend unter gar keinen Umständen vermeiden lassen. Und das ist auch gut so!

Freudig zur Kenntnis genommen haben wir auch, dass der Kieler Umschlag nun doch, ähnlich wie in den Vorjahren, nur mit etwas mehr Gewichtung auf die diesbezüglichen historischen Aspekte (ich bin gespannt!), stattfindet. Insbesondere auf die musikalische Darbietung am Sonnabend (28.02.) ab 19 Uhr in der Nikolaikirche freue ich mich riesig. „Mit voller Spielmannswucht“ und „Angli Clamant“ werden ihre Zuhörer, ihr Publikum sicher wieder zu begeistern wissen. Diesem Kleinod historisch-musikalischer Darbietung durfte ich schon früher beiwohnen, verpasste es dann einige Male und begegne diesem Termin daher mit entsprechender Vorfreude. Wenn nicht irgendetwas ganz außergewöhnliches (Weltuntergang?) passiert, werde ich am frühen Abend des genannten Tages in der Kieler Nikolaikirche sitzen und in freudiger Erwartung aufgeregt mit den Füßen scharren.

Im sich anschließenden März, wäre dann noch ein tolles Konzert in Hamburg (siehe Termine auf unserer Internetseite), welches sich lohnen würde anzusteuern. Mal sehen, ob ich ein paar meiner Mitstreiter dafür gewinnen kann. Und dann ist es auch schon bald wieder Zeit für unser Frühlingsfest!!! Wie immer am Karfreitag (03. April) sollte man spätestens die erste Fahrt des Jahres in den schönen Hunnebüller Koog unternehmen. In und an der Scheune werden sich wieder einige Flohmarktstände tummeln, alle Besucher werden der Tageszeit angemessen kulinarisch bestens versorgt, ein gemütlich knisterndes Lagerfeuer wird zum Stockbrotbacken oder auch zum einfachen Verweilen, vielleicht mit einem leckeren heißen Met, einladen und spannende Wettkämpfe beim Kubbturnier (auch als Wikingerschach bekannt) werden zeigen, welches Team den von uns ausgelobten Preis gewinnen wird. Am späten Nachmittag wollen wir noch eine besondere Zeremonie durchführen. Erstmals, und von nun an immer beim Frühlingsfest, werden wir unsere ehemaligen Anwärter feierlich in die volle Vereinsmitgliedschaft aufnehmen. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, haben wir zum Vollzug dieses Aktes mit Rene und Markus auch zwei Jungmitglieder, die sich dieser (vielleicht feuchten, aber bestimmt fröhlichen) Sache stellen müssen.

Anschließend folgen die ersten interessanten Märkte sowie Konzerte, von denen der Besuch bei Faun, die ja wenigstens livehaftig noch die Alten geblieben sind, was sie bei ihrem tollen Konzert im Rahmen der letztjährigen Schleswiger Wikingertage eindrucksvoll nachwiesen, schon länger feststeht. Walpurgismäßig in den Mai gefeiert wird wieder einmal in Bad Bodenteich beim dortigen Burgspektakel und kurz darauf geht es schon nach Prag zur oben bereits erwähnten „Battle of the nations“. Weitere Märkte und Konzerte werden folgen und vor allem die Vorbereitung und Durchführung unseres 5. Friesisch-Historischen-Treybens zu Niebüll an der Wehle. Aber dazu demnächst mehr! Im Verlauf des Sommers werden dann einige erfolgreiche Veranstaltungen des Vorjahres eine Wiederholung finden. Der Robin-Hood-Tag des Klettergartens in Leck, wie auch das Drachenbootrennen in Flensburg und auch das Niebüller Amboß-Rennen, werden 2015 stattfinden und nach bisherigem Stand der Dinge, werden wir dabei sein! Schöne Aussichten auf ein weiteres viel versprechendes, spannendes und erfolgreiches Jahr unserer Vereinsgeschichte. Wobei anzumerken bleibt, dass wir im August unsere Einstelligkeit verlieren. Wir begeben uns dann in das zehnte Jahr unseres Bestehens. Wie formulierte Wilhelm Busch es noch so treffend: „Die Zeit, sie rennt im Sauseschritt und wir alle müssen mit!“

In diesem Sinne, nutzt Eure Zeit und gehabt Euch wohl! Adjiis, bis bald.

 

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